Problemfall und Bearbeitung nach "Konsultationsverfahren"

 

Konsultationsverfahren 

Seit dem 01.04.2014 ist das Verfahren einer Konsultation mit der Genehmigungsbehörde neu geregelt. Beim Feststellen einer gesundheitlichen Störung durch einen AME oder ein AeMC wird im Rahmen der Tauglichkeitsuntersuchung eines Piloten/Bewerbers der Klasse 2 durch den AME oder das AeMC beurteilt, ob der Bewerber imstande ist seine Aufgaben sicher auszuüben und ob Einschränkungen im Tauglichkeitszeugnis vorgenommen werden müssen. Der AME oder das AeMC nehmen in eigener Zuständigkeit und Verantwortung die abschließende Tauglichkeitsbeurteilung nach der Verordnung (EU) 1178/2011 vor. Der AME oder das AeMC stellen ein Tauglichkeitszeugnis, gegebenenfalls mit Einschränkungen und im Fall der Untauglichkeit eine Untauglichkeitsfeststellung aus. Im Tauglichkeitszeugnis und in der Untauglichkeitsfeststellung ist zu vermerken, dass es sich um eine Entscheidung nach Konsultation handelt. Der Genehmigungsbehörde sowie der für den Bewerber zuständigen Lizenzstelle wird eine Kopie des ausgestellten Tauglichkeitszeugnisses und im Fall der Untauglichkeit eine Untauglichkeitsfeststellung übermittelt. Eine Übermittlung medizinischer Befunde erfolgt nicht.

 

 

 

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